Berufsprofil Redenschreiber

 

Ghostwriter des gesprochenen Wortes

Im Grunde ist das Redenschreiben eine spezielle Form des Ghostwritings – mit dem Unterschied, dass diese Texte für Hörer geschrieben werden, nicht für Leser.

Ursprünglich sind viele Redenschreiber gelernte Autoren oder Journalisten, aber auch Studiengänge wie Kommunikationswissenschaften, Jura, Theologie oder Psychologie können eine gute Qualifikation für diesen Beruf sein. Handwerkliche Basis ist – neben einer soliden Allgemeinbildung – das Recherchieren, Interviewen, Konzipieren und Formulieren.

Was brillante Redenschreiber von weniger guten unterscheidet, ist darüber hinaus ihr Gespür für die Wirkung gesprochener Texte in einem konkreten situativen Kontext: Rhetorisch starke Reden informieren nicht nur, sondern motivieren und überzeugen auch. Damit das gelingt, müssen Redenschreiber ihr Bestes geben – und sich zugleich stark zurücknehmen. Denn authentisch wirken Reden nur, wenn sie ganz und gar auf die Persönlichkeit des Redners zugeschnitten sind.

Auftraggeber für Redenschreiber stammen übrigens aus so unterschiedlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur.