Berufsprofil Übersetzer
Möge Gott die Königin speichern?
Wenn ein großer Wortschatz und die korrekte Anwendung grammatischer Regeln genügen würde, um als Übersetzer erstklassige Arbeit zu leisten, hätten Übersetzungsprogramme längst den Markt im Griff.
Doch Maschinen haben nun mal kein Sprachgefühl, kein Händchen für stilistische Feinheiten und kein Gespür für Sprachmelodie, Klang oder Rhythmus. Übrigens würde sicher kein Übersetzer der Welt den Titel der britischen Nationalhymne so übersetzen wie oben angedeutet, und nur automatische Übersetzungen machen aus der „Rocky Horror Picture Show“ ein „felsiges Grausigkeit-Abbildung Erscheinen“.
Gute Übersetzer können nicht nur von Quell- in Zielsprache übertragen, sondern auch hervorragend formulieren. Nicht ohne Grund sind literarische Übersetzungen ebenso urheberrechtlich geschützt wie der Ursprungstext.
Die meisten Übersetzer haben ein Diplomstudium, eine fachakademische Ausbildung oder eine vergleichbare Qualifikation absolviert. Geschützt ist die Bezeichnung „Übersetzer“ allerdings nicht. Lediglich Urkundenübersetzer müssen gerichtlich beeidigt sein und können „beglaubigte Übersetzungen“ liefern.
Häufig sind Übersetzer auf bestimmte Textsorten oder Fachgebiete spezialisiert – beispielsweise auf Romane, Gedichte, Comics oder auf Sachtexte aus wirtschaftlichen, technischen und anderen Bereichen.
- Berufsprofil Übersetzer für Werbeadaptionen
- Berufsprofil Übersetzer in der Spiele- und Computerbranche
- Berufsprofil Drehbuchübersetzer
- Berufsprofil Dolmetscher


