Berufsprofil Werbelektor

 

Feinschliff für Headline, Teaser und Copy

Werbetexte sind meist kurz und knackig. Eine 20-seitige Broschüre oder gar ein 50-seitiger Geschäftsbericht gelten da schon als „dicke Wälzer“. Dass in einem fünfzeiligen Inserat jeder einzelne Fehler mehr ins Gewicht fällt als in einem Roman, versteht sich von selbst.

Doch das ist nicht der einzige Unterschied zwischen Werbelektorat und klassischem Buchlektorat: Der Zeitdruck ist meist höher, das Layout spielt eine größere Rolle und das firmeneigene Wording ergänzt den Katalog möglicher Fehler um das Spektrum eines eigenen Regelwerkes.

Meist haben Werbetexte schon mehrere Bearbeitungsstufen durchlaufen, bevor sie auf Bildschirm oder Schreibtisch des Werbelektors landen. Hier werden sie auf Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik, aber auch auf inhaltliche, stilistische und formale Konsistenz der Texte hin überprüft. Das Werbelektorat vereint damit Aufgaben des Lektorats mit denen des Korrektorats und ergänzt sie um spezifische Anforderungen der Branche.

Auftraggeber für Werbelektoren können Werbe- und PR-Agenturen, Unternehmen oder Verbände sein.