Berufsprofil Hörfunkjournalist

 

O-Töne, Live-Schalten und Kino im Kopf

Schreiben für Hörer funktioniert völlig anders als Schreiben für Leser: Rhythmus, Timing und eine bildhafte, unkomplizierte Sprache sind im Radio ganz wesentlich. Dennoch gilt vieles, was für den Pressebereich zutrifft, ebenso für Hörfunkjournalisten. Auch sie recherchieren, interviewen, formulieren und berichten.

Doch das Arbeiten für das Erste aller elektronischen Massenmedien bringt einige besondere Herausforderungen mit sich. Das fängt bei der guten Sprechstimme und der klaren Aussprache an und reicht bis hin zur Fähigkeit, Menschen die Angst vorm Mikro zu nehmen und sie zum Reden zu bringen.

Ihre Beiträge produzieren Hörfunkjournalisten oft von der Recherche über das Schneiden der O-Töne bis hin zum effektvollen Einsatz von Musik und Geräuschen. So lassen sie Kino im Kopf entstehen – oder berichten als Radioreporter in Live-Schaltungen von Nachrichtenschauplätzen in aller Welt.