Wie alles begann
Von der Idee zur Bewegung
Die Zeit für eine Imagekampagne, die den Wert guter Texte promotet, war schon lange reif; im November 2007 kam einer PR-Texterin dann die Idee zur Umsetzung: In einer Kölner Kneipe diskutierte die Regionalgruppe des Texttreff erst über Dumpingpreise – und dann über die Initiative, eine Kampagne für hochwertigen Profitext ins Leben zu rufen. Kein Wunder, dass sie auf breite Zustimmung traf, erst in kleiner Runde, dann im gesamten, internationalen Texttreff, dem Netzwerk wortstarker Frauen.
Eine eigene Imageliste wurde installiert, die Idee in der Gruppe weiter entwickelt. Textinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sammelten Ideen, diskutierten Strategie und Zeitplan. Auch beim Workshop des Texttreff im April 2008 im Wendland wurden Ideen geboren und diskutiert; der Löwenanteil der Vorbereitungsarbeit geschah jedoch virtuell: Namen und Konzepte wurden entworfen, evaluiert, gewählt. Protextbewegung sollte die Kampagne heißen, das passende Blog wurde Textguerilla getauft.
Weiter im Protext
Als Vorhut ging die Textguerilla im September 2008 online, jetzt wurden die Ideen der Kampagne erstmals öffentlich sichtbar. Die vielen beitragenden Texterinnen, Lektorinnen, Journalistinnen, Übersetzerinnen und Autorinnen begrüßten bald auch weitere Gastblogger auf der Seite mit dem Stoppschild.
Weitere Protext-Aktionen sollten folgen. Das modische Statement zur Bewegung ging mit dem Shirtshop online – Accessoires für Texter, Lektoren, Journalisten und Autoren verbinden Mode und Message. Der nächste Schritt des Protestmarsches für Profitext war die Website zur Bewegung – als Portal für Kunden und Kollegen. Die neue Devise: Schritt für Schritt wurde das Konzept entwickelt, ein Design entworfen, die Seite aufgebaut und mit Inhalten gefüllt.



