Creme zum Schutz von Cannabis
8. März 2010
Aus der Schweiz erreichte uns – im wahrsten Sinne des Wortes – neuer Stoff für unsere Fundsachen-Rubrik. Yannick Tresch hat sich im Vorbeigehen an diesem Schaufenster über die „Hanf schützende Handcreme“ gewundert:

Schützt etwa eine Handcreme den Fortbestand der Nutzpflanze Hanf?
Die wörtliche Übersetzung des englischen Namens „Hemp Hand Protector“ ging jedenfalls ziemlich daneben. Schade, wo es doch professionelle Übersetzer gibt, die sich auch mit handschützenden Hanfcremes auskennen.
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Sind Ihnen beim Schaufensterbummel auch schon einmal Dinge begegnet, über die sie sich gewundert haben? Wir freuen uns immer über Zusendungen an redaktion@protextbewegung.
Wenn junge Seelen verabschiedet werden …
1. März 2010
Die Protextbewegung hörte von mysteriösen Ritualen in einem hauptsächlich von Männern frequentierten Etablissement in Mainz: Schon die Werbung fordert den Neugierigen auf, privat zu tanzen, denn junge Seelen wollen sich dort verabschieden. Was dahinter steckt, ist mal wieder so profan wie falsch geschrieben …
Da mutiert der „Privattanz“ zum „Privat tanze“ und aus dem feuchtfröhlichen „Junggesellen-Abschied“ wird ein todtrauriger „Junge Seele Abschied“. Dass dieses Plakat viele Feierwillige anlockt, darf wohl mit Recht bezweifelt werden. Das kommt davon, wenn man für seine Werbeplakate keine Profitexter engagiert …
Vielen Dank an Angi Henn für dieses wirklich prächtige Fundstück.
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Haben Sie auch schon solche eindeutig zweideutigen Plakate entdeckt? Senden Sie das Foto bitte an redaktion@protextbewegung.de. Wir freuen uns drauf!
Menschenhandel mitten in Deutschland?
22. Februar 2010
Vergessen Sie Online-Partnervermittlungen, vergessen Sie mühevolle Balzrituale an Kneipentresen oder in Partyküchen. Wenn Sie weiblich, ledig und jung oder alt sind, brauchen Sie nur noch ein bisschen Geld einzustecken und diesen Laden zu finden:
Männer im Schlussverkauf – wer kann da widerstehen? Uns bleibt nur zu hoffen, dass im Innern des Ladens nicht ganz so blasse Exemplare zum Erwerb stehen.
Vielen Dank an Sabine Schönberg und Vater (Foto), die uns den WSV in einem ganz neuen Licht sehen ließen.
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Entdecken Sie beim Shoppen auch ab und zu Schaufenster der anderen Art? Schicken Sie uns ein Foto an redaktion@protextbewegung.de
Von Handleder und Lederhänden …
15. Februar 2010
Dass es bei Leder durchaus Qualitätsunterschiede gibt, ist hinlänglich bekannt. Dass dabei aber auch menschliche Körperteile gegerbt werden, war uns neu.
Sigrid Strohschneider-Laue entdeckte dieses Wiener Schmankerl und schrieb uns dazu:
Leder aus besten Händen!
Leder aus besten Händen?
Wirklich?
Aus Händen?
Aus besten Händen?
Aus besten Gerberhänden?
Aus besten von Gerbern gegerbten Händen?
Von besten Gerberhänden gegerbte Hände?
Von besten Gerberhänden händisch Gegerbtes?
Von besten Gerberhänden händisch gegerbtes Leder?
Von besten Gerberhänden händisch gegerbtes tierisches Leder?
Echt unheimlich…
Echt unheimlich. Finden wir auch.
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Haben Sie auch schon so unheimliche Doppeldeutigkeiten entdeckt? Wir freuen uns immer über neue Schmankerl. Einfach eine E-Mail an redaktion@protextbewegung.de.
Der kleine Unterschied
8. Februar 2010
Wer sich wohl auf diese Stellenanzeige gemeldet hat?
Na, hoffentlich wird das nicht falsch verstanden. Sandra Cremer, die uns diese Fundsache geschickt hat, meint dazu: „Auch Stellenanzeigen sollte man lieber einem Profi überlassen.“ Dem können wir uns nur anschließen.
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Sind Sie auch schon über seltsame Stellenanzeigen gestolpert? Wir freuen uns über weitere Zusendungen an redaktion@protextbewegung.de!
Glas mit Stil
1. Februar 2010
„Bloß den Löffel weg vom Milchschaum“ lautete kürzlich die Überschrift eines Artikels auf der Service-Seite der Aachener Zeitung. Er hatte „moderne Benimm-Irrtümer“ zum Inhalt und klärte darüber auf, dass man sowohl mit dem Löffeln des Milchschaums einer Latte macchiato als auch mit der Bestellung eines Cappuccinos nach dem Essen das Nichtvorhandensein von Stil unter Beweis stellen könne.
Aber nicht nur bei den Heißgetränken gibt es einiges falsch zu machen. Zur korrekten Handhabung eines stilvollen Weinglases war zu lesen:
Sicher rauchte der Autorin vor lauter Benimmregeln und Stilfragen schon der Kopf, als sie die Image-Beraterin Imme Vogelsang an dieser Stelle zitierte. Denn natürlich darf und sollte man auch ein Glas mit Stil nach wie vor (und selbst nach der Rechtschreibreform) am Stiel anfassen.
Diese Sti(e)lblüte – im wahrsten Sinne des Wortes – pflückte be|es|ha.
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Haben Sie sich auch schon über seltsamen Stil gewundert? Dann schicken Sie uns Ihre Fundstücke doch per E-Mail an redaktion@protextbewegung.de.
Döner – noch schöner
25. Januar 2010
Auf den ersten Blick ein türkischer Imbiss wie jeder andere, dachte auch Jens Scholz, als er in diesen Laden kam:
Aber das hier brutzelnde Fleisch vom Drehspießgrill hats in sich. Darauf weist fairerweise auch das Kleingedruckte hin. Nach Gammelfleischskandalen & Co. wollte der Imbissbesitzer wohl mit Transparenz glänzen und brachte diesen wichtigen Hinweis an:
Kalbfleisch, das zu 100 Prozent aus Hähnchenfleisch hergestellt wird? Ob bei der Zubereitung ein Simsalabim nachgeholfen hat?
Vielen Dank an Jens Scholz, der uns sein Fundstück verwursten ließ und an Pfarrer Heiko Kuschel, der uns darauf aufmerksam gemacht hat.
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Haben Sie auch schon solche mysteriösen Lebensmittel entdeckt? Wir freuen uns über die Zusendung an redaktion@protextbewegung.de!
Speisekarten-Rätsel
11. Januar 2010
Immer wieder beliebt – Speisekarten. Dieses ganz besondere Fundstück wollten wir Ihnen nicht vorenthalten, denn es hat durchaus Rätselcharakter: Was ist Phasenmusik? Wie schmeckt „Bolonnaise Isolationsschlauch“? Oder „Rechtsanwaltrose an den Gernelea“? Beruhigend hingegen wirken die „Gegrillte Eßbare Meerestiere“:

Danke an BK für diese Speisekarte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
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Sind Ihnen auch schon solche rätselhaften Speisekarten über den Weg gelaufen? Schicken Sie ein Beweisfoto an redaktion@protextbewegung.de
Einfach schlecht
4. Januar 2010
Das Leben ist zugegebenermaßen manchmal nicht ganz einfach – aber muss es deswegen gleich so „Schlescht“ und voller „Erfarung“ sein?
Unsere Erfahrung hat jedenfalls gezeigt, dass sich ein Blick in den Duden auszahlt. Dann hat man prompt recht statt schlecht geschrieben
Danke an BK für dieses Foto!
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Haben Sie auch solche Lebensweisheiten auf Lager? Dann lassen Sie uns teilhaben: redaktion@protextbewegung.de
Einen haben wir noch …
25. Dezember 2009
Nachschlag oder Nachtisch – und zwar leckeren – gibt es zum Festessen am 1. Weihnachtstag. Wer ist das kleine Fräulein, das sich hier beklagt?









