Mit der Duschnotiz nach Ithaka

10. Dezember 2009

Ja, es war Odysseus, der da twitterte – und nur am Mast festgebunden in der Jury von Ithaka sucht den Superstar mitmachen konnte, weil The Sirens einfach zum Niederknien schön sangen (da hätte Bruce bestimmt geweint). Wie gern hätte er auf seiner Odyssee die praktische Duschnotiz aus dem Hause Novorama gehabt, um seinen Gefühlen augenblicklich Ausdruck geben zu können?

Da hat es Dorothee Köhler aus der Stadt mit dem aufgeräumten Stadtplan schon besser, denn sie darf sich auf so ein Plätzchen für Ideen, die sich gewaschen haben, freuen!

Die Jury des Twitteratur-Adventskalenders wiederum hat ein großes Herz, das aber dann doch nicht groß genug war, um auch Gemälde in der Wertung und damit in der Verlosung zuzulassen – auch wenn “Ulysses and the Sirens” von John William Waterhouse ein wirklich ansehnliches Werk ist …

Vielen Dank für die vielen knappen und auch blumigen Antworten!

Ganz besonders zu würdigen ist da natürlich die Dichtkunst von Tina S. aus M., die den Vergleich mit dem alten Griechen kaum zu scheuen braucht, wenn sie schreibt:

Odysseus war hier beim Konzert-
gefesselt, um nicht durchzudrehn
beim sexy Gesang der Sirenen-
Dass s’Schiff nicht in die Irre fährt
und alle sind verloren,
macht’s Wachs in den Rudererohren.

Super! :-)

Kommentare

1 Kommentar zu “Mit der Duschnotiz nach Ithaka”
  1. Wie geil ist das denn (um es mal mit dem Titel des aktuellen Filmchens im Protext-Kino auszudrücken)! So viele wussten’s und ausgerechnet ich krieg’ die Duschnotiz? Der Tag ist gerettet! Allerheißesten Dank. :-)

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