Ein Trommelwirbel für …

16. Dezember 2009

Tina S., die den twitternden Trommler Oskar Matzerath in Günter Grass’ „Blechtrommel“ spielend identifizieren konnte. Als Anerkennung dafür machen sich nun Eulen küssende Engel schnurstracks auf den Weg zu ihr.

Furchtbar schwierig war das gestrige 15. Twitteratürchen tatsächlich nicht (wie einige Kommentatoren ja auch anmerkten): Recht bekannt ist die nobelpreisgekrönte Geschichte über Oskar, der im Alter von drei Jahren beschließt, das Wachstum einzustellen, und seinen Protest gegen die Erwachsenenwelt mittels einer Spielzeugtrommel kundtut. 1924 – also vor 85 Jahren – kommt der kleine Protagonist auf die Welt, und wer nun einwenden möchte, dass er zum Zeitpunkt seiner Geburt doch unmöglich schon twittern kann, dem entgegnen wir: Der eigenartige Schlaumeier beginnt seine Autobiografie im Mutterleib – eine Zeit, an die er sich interessanterweise erinnert. Geistig ist der Knirps bereits vor der Geburt vollkommen ausgereift, also haben wir ihm angedichtet, dass seine Säuglings-Fingerchen auch schon ein Smartphone bedienen konnten.

Der heutigen Gewinnerin einen herzlichen Glückwunsch! Und an alle Twitteraten: Das 16. Twitteratürchen ist nach der gestrigen Erholung wirklich knifflig. Nur nicht mutlos werden – mit ein bisschen Google und viel Fantasie ist auch dieses Rätsel lösbar.

Kommentare

1 Kommentar zu “Ein Trommelwirbel für …”
  1. Tina sagt:

    Herzlichen Glückwunsch, Tina! Ich darf anmerken und bestätigen, dass das nicht ich bin, die sich einen Preis zugeschoben hat, es gibt einfach noch mehr “Tina S.” – meine Namensvetterin wohnt viel weiter südlich. :-)

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