Blechschaden mit Wortdelle
9. November 2009
Um die Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung zu betonen, greifen Unternehmen gern zu Claims oder Leitbildern, die den hohen Anspruch und das Versprechen an den Kunden betonen. Der Babynahrungshersteller Hipp zum Beispiel verspricht seit Jahr und Tag: „Dafür stehe ich mit meinem Namen.“ Wofür? Tja, das weiß man meist schon zehn Sekunden nach dem Werbespot nicht mehr. Aber es klingt nun mal so … vielversprechend.
Um den hohen Anspruch, dem manche Unternehmen Tag für Tag gerecht werden wollen, hervorzuheben, greifen sie gerne zu solchen Selbstverpflichtungen. Manche texten dabei frei nach der Devise: Je hochtrabender es klingt, desto höher auch der vermeintliche Anspruch. Es ist allerdings ratsam, dabei die Zielgruppe und das Produkt nicht aus den Augen zu verlieren. Eine besonders unglückliche Variante lief Lisa Graf-Riemann vor die Linse:
Na, wissen Sie, was sich dahinter verbirgt? Aufgrund exklusiver Informationen, die der Protextbewegung vorliegen, können wir Ihnen verraten, dass es sich bei den Männern auf dem Foto um Autolackierer handelt. Unklar ist allerdings, warum die so viel Wert auf den optischen und materiellen Wertverlust legen …
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Sind Sie auch schon solch fragwürdigen professionellen Ansprüchen begegnet? Dann freuen wir uns über eine Nachricht an redaktion@protextbewegung.de.


