Setzen Sie (Satz-)Zeichen
25. August 2009
Punkt, Punkt, Komma … – und noch nicht einmal ein Strich? Dann gehören Sie wohl zu den Puristen, die beim Schreiben nur Punkt und Komma nutzen. Schade – denn Satzzeichen machen Ihre Texte nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch einprägsamer. Für mehr Spaß beim Lesen!
Ein Ausrufezeichen (und nur eines!) verleiht einer Aussage sehr viel mehr Nachdruck als ein Punkt. Gedankenstriche setzen Einschübe vom Text ab, verleihen diesen mehr Gewicht und dem ganzen Text mehr Struktur. Der Strichpunkt ist zwar schwächer als der Punkt, aber stärker als das Komma; er steht deshalb zwischen gleichrangigen Aussagen, die inhaltlich zusammengehören, aber dennoch voneinander abgesetzt werden sollen.
Kurz und gut: Satzzeichen sind eine einfache und trotzdem sehr effektive Möglichkeit, Ihren Texten mehr Profil, mehr Tiefe, mehr Lebendigkeit zu verleihen – nutzen Sie sie!
Protext-Tipp der Woche von Susanne Ackstaller
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Wichtig für Webtexte: Auslassungspunkte (…) und Halbgeviertstriche (–) rahme man mit gesperrten Leerzeichen ein, damit sie nicht am Anfang oder am Ende einer Zeile herumlungern.
Oh, danke, das ist ein wertvoller Tipp!
Schöner Beitrag! Ich habe noch eine Ergänzung: den Doppelpunkt. Zur Verwendung siehe das Ende des Posts ;-)