Im Gespräch mit … Jochen Mai

11. Mai 2009

jochen_maiJochen Mai, Jahrgang 1968, ist Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsjournalist und leitet das Ressort „Beruf + Erfolg“ bei der WirtschaftsWoche. Anfang 2008 erschien im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) sein Bestseller „Die Karriere-Bibel“. Außerdem ist der Rheinländer Autor des gleichnamigen Erfolgsblogs karrierebibel.de.

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Was bedeutet Sprache für Sie?

Sprache verrät Bewusstsein. Kein Gedanke ohne Worte; jedes Wort eine Wahl. Sprache entspricht deshalb auch der Freiheit des Geistes – allerdings mit selbstgewählter Einschränkung: Wem die Worte fehlen, versteht weniger.

Nennen Sie einen Spruch/Satz einer anderen Person, der Sie beeindruckt hat.

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, wir sehen sie so, wie wir sind.“
Anais Nin.

Welchen eigenen Spruch/Satz möchten Sie unseren Lesern mitgeben?

Glück ist kein Glücksfall, sondern das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.

Auf welchen Spruch/Satz der Geschichte hätte man sehr gut verzichten können?

„Gott ist tot.“ Friedrich Nietzsche.

Vervollständigen Sie bitte diesen Satz: „Für mich ist der professionelle Umgang mit Sprache ganz wichtig, weil …“

… es zu ihr keine Alternativen gibt. Es sei denn, wir wollen per Körpersprache und Rauchzeichen kommunizieren.

© Foto: Jochen Mai

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