Wenn junge Seelen verabschiedet werden …

1. März 2010

Die Protextbewegung hörte von mysteriösen Ritualen in einem hauptsächlich von Männern frequentierten Etablissement in Mainz: Schon die Werbung fordert den Neugierigen auf, privat zu tanzen, denn junge Seelen wollen sich dort verabschieden. Was dahinter steckt, ist mal wieder so profan wie falsch geschrieben …

Junge Seele geht Privat tanze

Da mutiert der „Privattanz“ zum „Privat tanze“ und aus dem feuchtfröhlichen „Junggesellen-Abschied“ wird ein todtrauriger „Junge Seele Abschied“.  Dass dieses Plakat viele Feierwillige anlockt, darf wohl mit Recht bezweifelt werden. Das kommt davon, wenn man für seine Werbeplakate keine Profitexter engagiert …

Vielen Dank an Angi Henn für dieses wirklich prächtige Fundstück.

——————–

Haben Sie auch schon solche eindeutig zweideutigen Plakate entdeckt? Senden Sie das Foto bitte an redaktion@protextbewegung.de. Wir freuen uns drauf!

Kommentare

1 Kommentar zu “Wenn junge Seelen verabschiedet werden …”

Trackbacks

Was andere Blogs dazu sagen...
  1. [...] Tja, auch fürs Erotik-Event wäre ein Profi-Texter durchaus eine sinnvolle Investition. Denn ob sich “Junggesellen” als “Junge Seelen” angesprochen fühlen, ist zumindest zweifelhaft. Wir haben sehr gelacht über diesen Artikel. [...]



Sprich dich aus!

Wir freuen uns über Kommentare.
(Ein Bildchen gibt's bei gravatar.)